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14.Apr.2026



Feature: Die Geschichte von Sword of Sodan
Das Videospielmagazin Gamereactor hat einen ausführlichen Artikel über Sword of Sodan veröffentlicht, das Hack-and-Slash-Actionspiel, das 1988 zunächst exklusiv für den Commodore Amiga erschien und als erstes wirklich großes Spiel aus Dänemark gilt (und damit sind vermutlich nicht nur die wuchtigen Charaktersprites gemeint, Anm. d. Red.). Entwickelt wurde es von drei Kopenhagener Entwicklern: Søren Grønbech (Programmierung), Torben Bakager (Design) und Julian Lefay (Musik), die eigens dafür Discovery Software gründeten.

Das Spiel war für seine Zeit bahnbrechend: Die riesigen, schön animierten Charaktersprites, die bis zu 80 Prozent der Bildschirmhöhe einnahmen, setzten einen neuen grafischen Maßstab. Mit rund 55.000 verkauften Exemplaren und dem Titel "Arcade Game of the Year" beim Software Oscar 1988 des Commodore Magazine war es ein kommerzieller Erfolg, obwohl (oder weil) es zeitweise durch die BBjS auf die Indexliste gesetzt wurde. Der spätere Sega-Genesis-Port von Innerprise Software gilt hingegen bis heute als einer der schlechtesten Ports der Spielegeschichte.

Der Artikel beleuchtet auch die weiteren Karrierewege der Entwickler, den unvollendeten zweiten Teil sowie die von Smallthing Studios angekündigte offizielle Fortsetzung für Konsolen und PC. Der Autor Palle Havshøi-Jensen erinnert in seinem Beitrag auch an Julian Lefay, der 2025 im Alter von 59 Jahren verstarb. (nba)

[Meldung: 14. Apr. 2026, 10:33] [Kommentare: 9 - 22. Apr. 2026, 10:33]
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