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01.Jul.2015



Amiga Reloaded: Informationen zum geplanten Amiga-Nachbau
Jens Schönfeld hatte auf der "Amiga: 30 Years" angekündigt, dass er an einem eigenen Amiga-Motherboard namens "Amiga Reloaded" arbeitet. Inzwischen wurden im (englischen) Wiki von Individual Computers die vorläufigen Spezifikationen der Hardware veröffentlicht, wir haben die wesentlichen Punkte kurz zusammengefasst:
  • Mit ersten Prototypen ist im ersten Quartal 2016 zu rechnen.
  • Der anvisierte Preis pro Platine liegt "unter 200 Euro".
  • Die Platine soll in ein A500-Gehäuse passen, da das schlicht am leichtesten erhältlich sei. Auch Kompatibilität mit dem sehr populären A1200-Gehäuse werde angestrebt. Der A600 hat keine Priorität, ist aber nicht augeschlossen.
  • Es wird ein AGA-Rechner mit 2 MB Chip-RAM. Chip-RAM Zugriffe durch die CPU sind nicht langsamer als Zugriffe auf sonstiges RAM.
  • Ein Prozessor ist nicht verbaut, aber ein A1200-kompatibler Erweiterungsslot. Eine passende Turbokarte muss zusätzlich erworben werden, unterstützt werden Karten von Individual Computers (außer ACA1230) außerdem sollten die Erweiterungen von Phase 5 funktionieren - auch wenn es für Letzere keinen Support gibt
  • Als Video-Ausgang ist lediglich ein Graustufen-BAS-Signal vorhanden, für tatsächlichen Betrieb muss noch ein Video-Adapter zugekauft werden: entweder ein "15khz RGB"-Modul dass über Amiga- und VGA-Anschlüsse verfügt, oder eine "spezielle Version der Indivision AGA Mk2", mit VGA- und HDMI-Ausgängen.
  • Als Massenspeicher stehen analog zur ACA500 zwei CF-Kartenslots zur Verfügung
  • Netzwerk und USB können mit Erweiterungen von Individual Computers nachgerüstet werden (RapidRoad USB bzw. ACA500-kompatibles Netzwerk-Modul), ein PCMCIA-Port ist nicht vorhanden
  • Sonstige Anschlüsse: Audio (Klinke), Floppy (kompatibel mit PC- und Amiga-Laufwerken), Tastatur (Amiga 500 oder 1200, per Jumper wählbar), Parallel, Seriell, Mouse/Joystick.
  • Als Netzteil findet ein handelsübliches Laptop-Netzteil Verwendung
Nach Abschluß der Entwicklung will man über "bindende Vorbestellungen" den tatsächlichen Bedarf ermitteln. Die Hardware muss dann vor dem eigentlichen Produktionsbeginn bezahlt werden, die Gründe für dieses Vorgehen werden nicht angegeben. Der Hersteller schätzt, dass Kunden nach der Bezahlung gut viereinhalb Monate auf ihr Motherboard werden warten müssen.

Es seien ausreichende Stückzahlen der benötigten Original-Chips (Alice, Lisa, Paula, zweimal CIA) vorhanden, so dass der Hersteller nicht mit Lieferengpässen rechnet. (cg)

[Meldung: 01. Jul. 2015, 06:06] [Kommentare: 85 - 27. Dez. 2017, 23:58]
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