amiga-news ENGLISH VERSION
.
Links| Forum| Kommentare| News melden
.
Chat| Umfragen| Newsticker| Archiv
.

[Login] [Registrieren] [Passwort vergessen?]

< Nächste MeldungVorige Meldung >
28.Sep.1999
Jörn Plewka per eMail


KATO Statement
Wir stützen den Ansatz von Herrn Grabbe, der am 21/22 Sept. den Vorschlag zu einer brauchbaren neuen Amigahardware gemacht hat. Der Vorschlag ist zwar nicht neu, aber durch das planlose Vorgehen von AI auch heute noch aktuell (persönliche Eindrücke), da dort auch 5 Jahre nach der CBM Pleite gar nichts passiert ist (Hardware).

Das große Problem, was uns bisher davon abgehalten hat, den Amiga mittels Steckkarte in eine Standartplattform zu integrieren, ist das Problem der Treiber für Steckkarten und On-Board Hardware. Im Gegensatz zum Namensinhaber, der systematisch erklärt haben, daß man die derzeitigen Drittentwickler nicht mehr brauchte, wissen wir, daß man es unmöglich alleine schaffen kann, einen neuen Amiga mindestens mit diesen Treibern für jeweils ein Board seiner Art zu versorgen (siehe den Aufwand den Be Inc. treibt).

Ein weiteres Problem ist die Amiga Gemeinde, die sich zu großen Teilen nur noch durch Konzepte ereifern läßt, die bezüglich Realisierbarkeit blanke Illusion sind. Es ist wenig zweckmäßig, wenn man antritt, um SGI, Sony (PlaystationII) oder Apple (G4) die Stirn zu bieten, die nur in Mehrstelligen MIO rechnen. Andererseits wird ein Homecomputermainboard bis heute als benutzbar eingestuft, um moderne RISC CPUs einzusetzen. Das Resultat sind die bekannten impotenten Tower-Lösungen. CPU top...Enviroment flop...

Sollte es noch Amiga-Entwickler geben, die nicht nur noch ohne Rücksicht auf Verluste abkassieren wollen, muß vernünftige Standarthardware eingesetzt werden. Das ist ein erstmal zumindest ansatzweise handelsübliches Mainboard (Athlon/AlphaII) oder eben PPC-Mainboards (IBM/MOT).

Katodev hat Zugang zu einer Bridge, die derzeit dazu benutzt wird, um Karten, die für 68030-Macs gebaut wurden in PCI Maschinen zu nutzen (die Lizenzkosten sollten gering sein). Dieses wäre die BAsis, für ein minimales Amigamainboard ohne CPU, wie es eine englische Firma offensichtlich nicht hinbekommen hat. Amiga-Floppy und Sound ..wären 100% kompatibel, der 68k wäre eine reine Emulation...z.B. mit dem UAE Emulator, der mit modernen CPUs bereits schnell genug ist.

Wer mit uns (und Herrn Grabbe) kooperieren will, sollte sich melden. Es gibt keine detaillerten Infos oder Produktankündigungen für Enduser! Joern Plewka, Katodev. (ps)

[Meldung: 28. Sep. 1999, 08:00] [Kommentare: 0]
[Per E-Mail versenden]  [Druck-Version]  [ASCII-Version]
< Nächste MeldungVorige Meldung >

.
Impressum | Datenschutzerklärung | Netiquette | Werbung | Kontakt
Copyright © 1997-2019 by amiga-news.de - alle Rechte vorbehalten.
.