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10.Apr.2002
Dirk Ohms (E-Mail)


Dirk Ohms - Computer als Hobby
Eine gute Möglichkeit, den Amiga in Amiga-fremde Medien zu bringen, sind Betriebs- und Schülerzeitungen. Dirk ´Oehmmes´ Ohms hat kürzlich für die Betriebszeitung der SH Elektrodraht einen Artikel über sein Hobby geschrieben, in welchem auch der Amiga nicht zu kurz kommt.

Im Anschluss finden Sie den kompletten Artikel. Wir danken Dirk Ohms, dass er uns seinen Artikel zur Verfügung gestellt hat, und würden uns freuen, wenn sein Beispiel Schule macht :).

Dirk Ohms - Computer als Hobby???

Sicherlich fragen sich einige Leute, warum Computer als Hobby, wenn man beruflich tagsüber damit zu tun hat. Wenn man sich mehr mit der Materie "Computer" beschäftigt, stellt man schnell fest, dass ein Computer nicht nur zur Datenverarbeitung dient.

Den größten Anteil hieran haben zum Beispiel Spiele, bei denen mehrere Kategorien unterschieden werden: Strategie, Sport, Action, Adventure, Ego-Shooter usw. Manche Spiele kann man allein spielen oder im so genannten Mehrspieler-Modus gegen andere Spielteilnehmer antreten (Computer- oder menschliche Gegner zum Beispiel über Netzwerk oder Internet), wobei es mit menschlichen Gegnern wesentlich interessanter ist, da sie schwer einschätzbar sind. Mit Gleichgesinnten trifft man sich auf so genannten LAN-Partys. Wenn sich hieraus kleine Interessengemeinschaften für zum Beispiel dasselbe Spiel entwickeln, dann nennt man diese "Clans". Auf LAN- Partys wird nicht nur gespielt, sondern zum größten Teils auch Daten ausgetauscht.

Damit sind wir auch schon beim nächsten Anwendungsbereich, dem Internet. Das Internet ist auf vielfältige Weise zu nutzen: Surfen mit Browser, Chatten über IRC, HTML-Chat oder Messenger, Downloaden von Software und Versenden von elektronischer Post (E-Mail). Beim Surfen mit einem Browser (zum Beispiel Internet-Explorer) bieten sich mehrere Möglichkeiten an: Anschauen so genannter Homepages (zum Beispiel www.meineHomepage.de), Onlineshopping, Onlinebanking, Suchmaschinen. Mit Freunden kann man über Chatten oder über E-Mail kommunizieren, wobei man über einen Messenger (AIM, ICQ, TOM, MSN, Yahoo) auch sehen kann, wann der andere online ist oder geht. Mit den anderen kann man über Tastatur chatten oder über ein Headset (Kopfhörer mit Mikrofon) direkt sprechen und sich über Webcam sogar gegenseitig sehen. Über E-Mail besteht die Möglichkeit, dem "Gegenüber" auch Daten zu übermitteln, zum Beispiel Videos, Bilder, Musik- und Textdateien. Das Internet verfügt über ein reichhaltiges Angebot an Software und Daten zum Download: Musikdateien (Mp3´s), Videos, Bilder, Software und Daten (beispielsweise Rezepte und Wegbeschreibung einer Strecke).

Der Computer ist auch zur Bearbeitung verschiedener Medien nutzbar. Da gibt es zum einen Musikdateien, die man bearbeiten und mittels eines CD-Brenners auf CD brennen kann, zum anderen Bild- und Videodateien. Fotos kann man zum Beispiel über eine Digitalkamera oder einen Scanner in den Rechner einlesen, dort bearbeiten und dann ausdrucken oder per E-Mail versenden.


Commodore 64

Videos lassen sich als Video-CD brennen und in jedem handelsüblichen DVD-Player abspielen.

Zu unterscheiden ist noch die Art des Computers. Der gebräuchlichste ist der PC (Personal Computer), den man mittlerweile fast überall bekommt, ebenso das Zubehör (Software, Hardware). Für grafische Zwecke wird ein MAC bevorzugt, da er dafür die besseren Voraussetzungen hat. Diese sind nur in größeren Computer-Fachgeschäften erhältlich.

Dann gibt es noch eine kleine Fan-Gemeinde, zu der auch ich gehöre, die mit Amiga- oder Atari-Rechnern arbeitet. Für diese Rechner benötigt man aber spezielle Bezugsquellen für Hard- und Software. Die mobilen Computer nennt man Laptops, die auch unterwegs nutzbar sind.


Dirk Ohms in seiner "Computerecke"

Alle Rechnertypen können jedoch sämtliche standardmäßigen Formate wie zum Beispiel Videos, Bilder, Musikdateien und Textdateien be- bzw. verarbeiten. Selbst die Hardware (CD-ROM, Brenner) ist in jedem Rechner einsetzbar.

Alle diese Faktoren machen den Computer für mich so interessant, und außerdem ist er in unserer heutigen Zeit gar nicht mehr wegzudenken, da er mittlerweile fast überall eingesetzt und genutzt wird. Selbst in Schulen kommen heute Computer zum Einsatz, deren Umgang dazu vermittelt wird.

Ich kam damals zu dem Hobby Computer, da ich mit 11 Jahren einen Commodore C16 bekommen habe. Diesen tauschte ich jedoch bald gegen einen Commodore C64 ein. Nachdem ich diesen einige Jahre genutzt hatte, brachte Commodore den Amiga 500 auf den Markt.


Amiga 500

Dieser gefiel mir sehr, da er mich mit seiner für die damaligen Verhältnisse sehr guten Grafik faszinierte. So bin ich all die Jahre mit Commodore-Rechnern groß geworden und auch dabei geblieben. Heute besitze ich mehrere Rechner, darunter als "Prunkstück" einen voll aufgerüsteten Amiga 1200 mit CD-ROM, Brenner, Scanner, Drucker, Netzwerkkarte, Modem usw. Es ging natürlich kein Weg daran vorbei, mir einen PC zuzulegen, da dieser, wie zuvor erwähnt, heute Standard ist. Den PC nutze ich größtenteils für Spiele, für die restlichen anfallenden Arbeiten (Internet, CDs brennen, Datenverarbeitung) nutze ich weiterhin den Amiga. Mir fiel auch auf, dass der Zusammenhalt und das Feeling in der Amiga Fan-Gemeinde viel besser ist als bei PC- oder Mac-Benutzern. (ps)

[Meldung: 10. Apr. 2002, 21:45] [Kommentare: 8 - 11. Apr. 2002, 22:05]
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