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03.Aug.2000
Heise [Newsticker]


Heise: Abmahnwelle gegen Open-Source-Netzsoftware Samba (Update)
«Anbieter von Support für die Open-Source-Software Samba sind von einer Abmahnwelle betroffen. Mehrere Firmen, die auf einer Liste im Web eingetragen sind, erhielten im Namen der Firma CMG ein Schreiben, in dem sie aufgefordert werden, Samba nicht mehr anzubieten, zu bewerben, zu vertreiben oder im geschäftlichen Verkehr zu benutzen. Samba ist eine Software, mit sich der Unix- und Linux-Rechner als Server und Clients in einem Windows-Netz einsetzen lassen. Das kostenlos im Web erhältliche Programm gehört zu den renommiertesten Erfolgsprojekten im Bereich Open-Source-Software. Der Name SaMBa stammt von dem in Windows-Netzen verwendeten SMB-Protokoll.»
Ganzer Artikel siehe Titellink.

Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass Abmahnungen zu einer Marketingstrategie mutieren und nicht mehr Rechte durchsetzen sollen, sondern einzig den Zweck erfüllen, für Aufmerksamkeit zu sorgen. Die Abmahner können gewiss sein, dass sich die gesamte Presse auf das Thema stürzt. Der Werbeeffekt ist unbezahlbar, denn bekanntermaßen ist auch Negativwerbung Werbung. Dass dabei häufig sehr engagierte Leute, die hart und oft unentgeldlich für ihre Projekte arbeiten, an den Rand des finanziellen Ruins getrieben werden, ist eben der Fliegenschiss, der durchs Raster fällt :-(. (ps)

Nachtrag 04.08.2000:
CMG nimmt Stellung zu SAMBA
«Es hat sich mittlerweile herausgestellt, dass die Namensverantwortung für die Opensource-Software bei einer australischen Internet-Firma liegt. CMG wird Kontakt mit dieser Firma aufnehmen und versuchen eine Einigung zu erzielen, so dass die zufällig gleiche Namensgebung in Deutschland künftig nicht mehr zu Missverständnissen führen kann.

Zugleich wird CMG das Abmahnverfahren gegen die angeschriebene Firma, die lediglich Support für die Opensource-Software leistet, einstellen. Es sind auch keine weiteren Abmahnungen geplant. Schließlich ist es nicht die Absicht von CMG, den Opensource-Anbietern einen geschäftlichen Schaden zuzufügen oder den Vertrieb resp. die Nutzung der Produkte zu behindern.»
(ps)

[Meldung: 03. Aug. 2000, 00:00] [Kommentare: 0]
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